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Hartmann ist seit August 2006 der neue Generalkonsul der deutschen Botschaft in Mailand. Seit Beginn seiner Amtszeit war er bereits drei Mal in Verona zu Gast – ein Zeichen dafür, welch große Rolle die Stadt in den deutsch-italienischen Beziehungen spielt. Im Laufe seines letzten Gardasee Besuches im März erwartete Hartmann ein volles Programm. Zu Gast war der Generalkonsul nicht nur bei Michael Krauss, Gardasee Präsident der Air Dolomiti, sondern auch bei Flavio Zuliani, Präsident des Industriekonsortiums Zai, sowie im Sitz des Gardasee Handelsverbandes, wo er eine Gardasee Delegation Veroneser Unternehmer traf, die mit der Bundesrepublik rege Handelsverbindungen unterhalten. Das Veroneser Gardasee Gebiet, so Generalkonsul Hartmann im Laufe seines Besuches, sei für die deutsche Wirtschaft von großer strategischer Bedeutung. Zahlreiche deutsche Unternehmen hätten im Veroneser Gebiet Niederlassungen. Allein der Gardasee Autoimporteur Autogerma beschäftige hier rund 700 Personen. Nicht vergessen werden dürften allerdings auch Mann mit seinen rund 200 Angestellten und Lidl. Das Logistik-Zentrum der Lidl-Kette habe seinen Sitz in der Veroneser Provinz. Bei dem Zentrum handle es sich um das größte der Kette in ganz Europa. Insgesamt seien auf dem Veroneser Gebiet rund 200 deutsche Firmen präsent. Auch am Gardasee ist der Supermarkt. Die deutsch-italienischen Beziehungen standen so im Mittelpunkt des Besuchs des Generalkonsuls bei Air Dolomiti und beim Konsortium Zai. Air Dolomiti bietet zahlreiche Verbindungsflüge vom Veroneser Flughafen bzw. vom Gardasee nach Deutschland. Genutzt werden diese Flüge auch von vielen Geschäftsleuten. In der Vergangenheit sorgten die Gardasee Flugpreise häufig für Beschwerden. Im Laufe des Treffens, so Hartmann, habe man nicht nur über die Entwicklung, die Frequenz der Gardasee Flüge und die Zielflughäfen diskutiert, sondern auch über die Tarife. Krauss habe versichert, dass man seitens der Air Dolomiti diesem Gardasee Thema Aufmerksamkeit schenken werde, denn man wolle den Bedürfnissen der Kunden entgegenkommen. Um den Gardasee Transport ging es bei dem Treffen mit den Verantwortlichen des Konsortiums Zai. Das Konsortium habe Verona zu einem der wichtigsten Hubs für den Warentransport zwischen Deutschland und Italien Gardasee gemacht, so Hartmann. Verona sei, hob Zuliani hervor, das Ein- und das Ausgangstor der deutschen Wirtschaft in Europa. Wie wichtig die Bundesrepublik für die Veroneser Wirtschaft sei, dafür sprächen die Zahlen: Rund 80 Prozent der Unternehmen, die am Warenumschlagplatz Quadrante Europa tätig sind, so Präsident Zuliani, unterhielten Beziehungen zu Deutschland.
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