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Verkehr, Sicherheit, italienische Autobahnen & Gebühren, Routenplaner


   
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Italienische Autobahn und Gebühren, Routenplaner
Einen Routenplaner der rein für die italienischen Autobahnen gilt sowie die Möglichkeit die anfallenden Autobahngebühren in Italien zu errechnen finden Sie hier:

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Verkehrsbestimmungen in Italien  (Änderungen vorbehalten)

Abblendlicht

Tagsüber muss das Abblendlicht auf allen Italienischen Strassen eingeschaltet sein. In schlecht beleuchteten Tunnels und Galerien ist das Abblendlicht ebenso einzuschalten. Motorräder und Mopeds müssen immer mit Licht fahren.

Abmessungen
PKWs, LKws Breite: Max. 255cm Höhe: Max. 400cm (Bis 2,85 m Breite werden toleriert) Busse: (Bis 2,85 m Breite werden toleriert) Breite: Max. 255cm Höhe: Max. 430cm

Autobahn
Abschleppen auf der Autobahn ist verboten. Wenden, Rückwärtssetzen und unerlaubter Spurwechsel im Mautstellenbereich, auf Autobahnauf- und -abfahrten wird mit hohen Bußgeldern, oft auch mit Fahrverboten geahndet.

Bußgelder
Italien hat sein Straßenverkehrsgesetz, den "Codice della Strada", geändert. Im Mittelpunkt stehen drastische Erhöhungen der Bußgelder für einige Verkehrssünden sowie eine neue Temporegelung. Autourlauber müssen ab sofort bei Missachtung der Verkehrsampeln, der Vorfahrt und des Einbahnverkehrs sowie bei einer Beschneidung der Rechte von Fußgängern doppelt so tief in die Tasche greifen. Statt bisher jeweils 68 Euro sind jetzt 137 Euro Mindestbuße fällig. Von 33 Euro auf mindestens 68 Euro angehoben wurden auch die Bußgelder für das verbotene Telefonieren mit dem Handy im fahrenden Auto und die Missachtung der Gurt- und Helmpflicht.

Der Automobil-Club warnt Autourlauber generell vor zu schnellem Fahren. In der Reisezeit sollen in Italien die Tempokontrollen ebenso wie die Alkoholkontrollen erheblich verstärkt werden. Weitere Neuerungen: Auf dreispurigen Autobahnen darf ab sofort mit bis zu 150 km/h (bisher 130 km/h) gefahren werden, allerdings nur bei günstigen Wetterbedingungen. Die entsprechenden Abschnitte sind allerdings bislang noch nicht beschildert. Deswegen besteht weiterhin das Tempolimit von 130 km/h, bis eine entsprechende Beschilderung vorhanden ist. Bei Regen oder Nässe sind auf Autobahnen generell nur 110 km/h erlaubt.

Darüber hinaus muss ab sofort auf den Straßen außerorts tagsüber das Abblendlicht eingeschaltet werden. Bisher galt diese Lichtpflicht in Italien nur auf Autobahnen und Schnellstraßen. Ergänzt wurde die italienische Straßenverkehrsordnung durch ein Führerschein-Punktesystem. Die Verkehrsvergehen werden ab sofort in einer Sünderkartei erfasst. Von 20 Punkten "Startkapital" werden je nach Schwere des Delikts Punkte abgezogen und beim Stand Null der Führerschein eingezogen.

Die Verkehrssünderkartei gilt allerdings nur für Einheimische, nicht für Inhaber ausländischer Führerscheine. Bußgelder können auch verhängt werden, wenn Sie Fahrmanöver wie z.B. das Wechseln der Fahrspur oder das Anhalten nicht durch Blinken anzeigen. Parkverstöße und Geschwindigkeitsüberschreitungen werden mit einer besonders hohen Geldbuße geahndet.

Bußgelder-Punktekatalog
Hier geben wir Ihnen einen kurzen Überblick zu den wichtigsten Vorschriften der italienischen Straßenverkehrsordnung und des Bußgeldkataloges geben. Die Höhe der Ordnungs- bzw. Bußgelder wird alle 2 Jahre neu festgesetzt und orientiert sich an der Teuerungsrate. Kürzlich wurden zahlreiche Regelungen geändert. Unter anderem hat Italien ein Führerschein- Punktesystem eingeführt. Das anfängliche Punktekonto besteht aus 20 Punkten; je nach Verstoß werden 1 bis 10 Punkte abgezogen. Für italienreisende Deutsche bedeutet der Verlust von 20 Punkten ein Fahrverbot in Italien nach folgender Staffelung: - Verlust innerhalb eines Jahres: Fahrverbot für 2 Jahre - Verlust innerhalb von zwei Jahren: Fahrverbot für 1 Jahr - Verlust innerhalb von 2-3 Jahren: Fahrverbot für 6 Monate (Unberührt hiervon bleibt das deutsche Punktesystem der Erhebungen in Flensburg)

Geschwindigkeitsüberscheitung:
bis 10 km/h
von 10 bis 40 km/h
mehr als 40 km/h
Sanktionen:
33,60 € bis 137,55 €
137,55 € bis 550,20 € und 2 Punkte
343,55 € bis 1.376,55 € ,
Fahrverbot:
1 bis 3 Monate und 10 Punkte
Alkohol:
Promillegrenze: 0,5
Sanktionen:
270,90 € bis 1.083,60 €
Fahrverbot:
15 Tage bis 3 Monate 10 Punkte

Mobiltelefone:
Telefonieren mit dem Handy ist nur mit Freisprecheinrichtung, bzw. Kopfhörern erlaubt
Sanktionen:
33,60 € bis 137,55 € und 4 Punkte
Überfahren einer roten Ampel
Sanktionen:
137,55 € bis 550,20 € 5 Punkte
Wenden, Rückwärtsfahren, Spurwechsel auf Autobahnen
Derartige Fahrmanöver auf Autobahnen, insbesondere im Mautstellen-Bereich, werden hart geahndet.
Wenn Sie sich in die falsche Spur an einer Mautstelle eingeordnet haben, dürfen Sie auf keinen Fall zurücksetzten, denn dies gilt als Wenden, bzw. Rückwärtsfahren auf Autobahnen. (Hinweis: auch Auf- und Abfahrten gehören in Italien zur Autobahn)
Wenden auf Autobahnen / Schnellstraßen Überfahren des
Mittelstreifens
Sanktionen:
1.626,45 € bis 6.506,85 € ,
Fahrverbot: 6 bis 24 Monate,
Einziehung des Fahrzeuges für 3 Monate und 10 Punkte Rückwärtsfahren auf Standstreifen, an Mautstellen
Sanktionen:
343,35 € bis 1.376,55 € und 4 Punkte
Parken
Gelbe Parkflächen sind Bussen, Taxis etc. vorbehalten.
Sanktionen:
33,60 € bis 137,55 €

Abblendlicht
Mopeds und Motorräder müssen immer mit Abblendlicht fahren.
Pkws und Lkws müssen seit kurzem außerhalb geschlossener Ortschaften, bzw. Autobahnen tagsüber mit Abblendlicht fahren. Sanktionen:
33,60 € bis 137, 55 € 2 Punkte

Gurtpflicht:
in Italien besteht Anschnallpflicht.
Sanktionen:
68,25 € bis 275,10 € 5 Punkte

Führerscheinpflicht für jugendliche Mopedfahrer
Jugendliche Mopedfahrer zwischen 14 und 18 Jahren, die in Italien mit kleinen Maschinen bis zu 50 Kubikzentimetern Hubraum unterwegs sind, benötigen seit Donnerstag, 1. Juli 2004, einen eigenen Führerschein für Leichtkrafträder.
Neben rund 500.000 italienischen Jugendlichen, die derzeit keinen Führerschein besitzen, sind auch alle ausländischen Mopedfahrer betroffen. Die Polizei ist angewiesen, die Einhaltung der neuen Regelung rigoros zu kontrollieren. Wird ein Fahrer ohne Führerschein erwischt, drohen ihm ein Fahrverbot von bis zu 60 Tagen und Geldstrafen zwischen 500 und 2000 Euro

Grüne Versicherungskarte
Die Grüne Versicherungskarte wird vom ADAC sehr empfohlen.

Handy am Steuer
Es besteht ein Handyverbot. Telefonieren ist nur mit einer Freisprecheinrichtung gestattet. Das Telefonieren mit einem Handy während der Fahrt kann gemäß Artikel 173 StVO (Codice della Strada) mit einer Geldbuße geahndet werden.

Bestimmungen für Kleinkrafträder
Italien hat die Verkehrsbestimmungen für Benutzer von Kleinkrafträdern, also auch für Fahrer von Motorrollern und Mofas, gelockert. Auf dem Soziussitz eines Kleinkraftrades (das sind Fahrzeuge mit einem Hubraum von höchstens 50 ccm und einer zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h) darf ab sofort ein Beifahrer mitgenommen werden. Laut ADAC muss der Fahrer des Kraftrades aber mindestens 18 Jahre alt sein, das Fahrzeug zum Beifahrer-Betrieb zugelassen und mit einer zweiten Sitzgelegenheit ausgestattet sein.

Wichtig für den Sozius: Er muss ebenso wie der Lenker während der Fahrt einen genormten Helm tragen. Helmmuffel erwartet eine Geldbuße von mindestens 68 Euro. Darüber hinaus wird das Krad aus dem Verkehr gezogen und für 30 Tage sichergestellt. Wird ein minderjähriger Beifahrer ohne Helm angetroffen, haftet dafür der Fahrer.

Kreisverkehr
Sofern nichts anderes ausdrücklich durch Verkehrszeichen geregelt ist, gilt im Kreisverkehr (Rotatoria), dass die in den Kreisverkehr einfahrenden Fahrzeuge Vorfahrt vor den sich bereits im Kreisverkehr befindlichen Fahrzeugen haben (Rechts-vor-Links-Regel). Diese Grundsätze werden jedoch in der Praxis nicht immer beachtet, so dass am und im Kreisverkehr in Italien erhöhte Vorsicht angezeigt ist.

Ladungsvorschriften
In Italien ist gemäß Art. 164 des Codice della Strada jede nach hinten (bis maximal 3/10 der Fahrzeuglänge) hinausragende Ladung mit einer Warntafel zu versehen, und zwar auch dann, wenn sie weniger als einen Meter übersteht. Das Überstehen der Ladung nach vorne ist stets unzulässig. Sie ist z.B. auch anzubringen, wenn lediglich ein Heckträger (mit oder ohne Ladung) angebracht ist, selbst in eingeklapptem Zustand. Immer wenn eine Ladung über die (im Kfz-Schein eingetragene) Fahrzeuggesamtlänge hinaussteht sind sämtliche geeigneten Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, damit andere Straßenbenutzer dadurch nicht in Gefahr gebracht werden (vgl. auch Warntafel).

Mautgebühr
Mautgebühr: Ca. 6 Cent pro km
Berechnung der Mautgebühren im Internet: http://www.autostrade.it/autostrade/percorso.do

Nebelschlussleuchte
Die Nebelschlussleuchte darf nur bei Sichtweiten unter 50 m verwendet werden.

Parken
An weißen Bordsteinstreifen kann gratis geparkt werden (nicht in Bozen), an blauen Streifen ist das Parken gebührenpflichtig und an schwarz-gelben Streifen ist das Parken verboten. Gelbe Parkflächen sind reserviert für Autobusse, Taxis etc. In manchen Städten gibt es ausgewiesene grüne Parkflächen: Hier besteht an Werktagen Parkverbot von 8 Uhr bis 9.30 Uhr und von 14.30 Uhr bis 16 Uhr.

Parkerleichterungen für Schwerbehinderte
Die Überwachungsbehörden sind gehalten, ausländischen Behinderten dieselben Parkerleichterungen wie italienischen Staatsangehörigen zuzugestehen, wenn ein Behindertenausweis mit dem international verwendeten Rollstuhlfahrersymbol vorhanden ist. Im Wesentlichen ist das Parken nur in hierfür reservierten, speziell beschilderten Parkbuchten gestattet. Ansonsten sind die Behörden lediglich aufgefordert, Ausweisinhabern die Zufahrt zu Sozial-, Kultur- und Erholungseinrichtungen (sowie zum Arbeitsplatz) zu ermöglichen. Für die Gewährung von Vergünstigungen sind die lokalen Verwaltungsbehörden zuständig.

Parkverbot
Parkverbot besteht an schwarzgelb markierten Bordsteinen sowie an gelb gekennzeichneten - z.B. für Taxi und Busse reservierten - Parkflächen. Parken in Landschaftsschutzgebieten ist untersagt.

Promille-Grenze
Die Promille-Grenze liegt in Italien bei 0,5 Promille.

Überholen
Das Überholen ist vor und auf Bahnübergängen verboten. Straßenbahnen dürfen rechts nicht überholt werden, wenn Fahrgäste ein- oder aussteigen.

Vorfahrt auf Bergstraßen
In Italien muss man allen Linienbussen auf Pass- und Bergstrassen den Vortritt lassen, unabhängig davon, ob sie berg- oder talwärts fahren.

Warntafel
Seit Jahren wird in Italien von Kfz-Führern verlangt, dass sie über das Fahrzeugheck überstehende Ladung mit einer besonderen Warntafel kennzeichnen. Diese Tafel muss besonderen Voraussetzungen entsprechen, die im Art 164 Codice della Strada sowie in weiteren verkehrsrechtlichen Vorschriften (Durchführungsbestimmungen) normiert sind, und sie muss in den vom Gesetz genannten Fällen verwendet werden. Mit der Warntafel ist j e d e nach hinten hinaus ragende Fahrzeugladung zu versehen, und zwar auch dann, wenn sie weniger als einen Meter übersteht. Sie ist z.B. auch anzubringen, wenn lediglich ein Heckträger (mit oder ohne Ladung) angebracht ist, selbst in eingeklapptem Zustand. Immer wenn eine Ladung über die (im Kfz-Schein eingetragene) Fahrzeuggesamtlänge hinten hinaussteht – nach vorne ist keinerlei Überstehen gestattet – sind nach dem Gesetz „sämtliche geeigneten Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, damit andere Straßenbenutzer dadurch nicht in Gefahr gebracht werden“. Den Ausführungsbestimmungen zufolge ist eine viereckige, mit reflektierendem Material überzogene Tafel am Ende des vorspringenden Ladungsteils in der Form anzubringen, dass sie ständig quer zur Fahrtrichtung verbleibt. Die Tafel muss mindestens 50 x 50 cm messen und rot-weiß schraffiert sein. Außerdem soll sie aus Metallblech sein und eine Typengenehmigung haben. Von Seiten des italienischen Verkehrsministeriums war zu Jahresbeginn jedoch in Erfahrung zu bringen, dass auch die früher zugelassenen Kunststoff-Warntafeln dann weiterverwendet werden dürfen, wenn sie typengenehmigt sind. Zwar sollen die Tafeln „normalerweise aus Metall“ sein, dies schließe jedoch die Verwendung anderer Materialien nicht grundsätzlich aus. Angesichts dieser gewissen Rechtsunsicherheit ist das Mitführen einer typengenehmigten Metalltafel die sicherste, aber auch kostspieligste Möglichkeit, den Anforderungen zu entsprechen. Ein Verstoß gegen die erwähnte Vorschrift wird derzeit (seit 01.01.1999) mit mindestens 60 EUR geahndet.

Warnwesten
Seit April 2004 müssen in Italien Autofahrer eine rote, gelbe oder orangefarbene Warnweste tragen, wenn sie außerhalb geschlossener Ortschaften, z.B. bei Panne oder Unfall, ihr Fahrzeug verlassen und sich auf der Fahrbahn aufhalten. Wer in Italien künftig die Weste im Bedarfsfall nicht trägt und erwischt wird, muss mit einem Verwarnungsgeld von mindestens € 35 rechnen. 

Sinn und Zweck der Warnwesten-Vorschrift ist - so der italienische Gesetzgeber - der Schutz und die Sicherung derjenigen Person, die das Warndreieck aufstellt. Der Gesetzeswortlaut sieht im Hinblick auf die Warnweste ausdrücklich nur eine Tragepflicht für den Fahrer des betreffenden Fahrzeugs ("conducente") vor. Dieser muss, wenn er das Fahrzeug nach einer Panne oder einem Unfall verlässt und ein Warndreieck aufstellt, die Warnweste tragen. Nimmt sich dagegen ein Beifahrer dieser Aufgabe an, so trifft nach dem Schutzzweck des Gesetzes natürlich auch diesen die Tragepflicht - auch wenn das Gesetz (vielleicht etwas zu sehr einschränkend) nur vom "Fahrer" spricht. Da sich im Normalfall aber ohnehin nur eine Person zu diesem Zweck auf der Fahrbahn aufhält, genügt es regelmäßig, nur eine Warnweste mitzuführen.

Fahrer von einspurigen Fahrzeugen, also Motorrädern, sind von der Warnwestenpflicht nicht betroffen.

Winterausrüstung
a) Winterreifen
Für einzelne Streckenabschnitte kann zu bestimmten Zeiten und bei entsprechenden Wetterverhältnissen kurzfristig die Benutzung von Winterreifen vorgeschrieben werden.

b) Schneeketten
Für die Schneekettenverwendung bestehen keine besonderen Vorschriften.

c) Spikes
Die Benutzung von Spikesreifen ist für Fahrzeuge bis 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht im Zeitraum vom 15.11. jeden Jahres bis 15.3. des Folgejahres erlaubt. Die höchstzulässige Geschwindigkeit mit Spikes beträgt 50 km/h innerorts und 90 km/h außerorts. Bei Verwendung von Spikesreifen müssen alle Räder damit ausgerüstet sein, außerdem sind die Fahrzeuge hinten mit Schutzlappen zu versehen.

Besondere Verkehrsschilder
Zona di silenzio = Hupverbot
Deviazione = Umleitung
Tenere la destra = Rechts fahren
Tutte le direzioni = alle Richtungen
Rallentare = Langsam fahren
Senso unico = Einbahnstraße
Sbarrato = Gesperrt
INIZIO Zona tutelata = Beginn der Parkverbotszone.

Geltung deutscher Führerscheine in den EU-Staaten
Nach der EU-Führerscheinrichtlinie 91/439/EWG müssen sämtliche bisher geltenden Führerschein-Dokumente, also auch DDR-Führerscheine, in den anderen EU-Staaten anerkannt werden; es darf weder die neue Führerschein-Plastikkarte noch eine Übersetzung oder gar zusätzlich ein internationaler Führerschein verlangt werden. Dies hat auch die EU-Kommission mit Entscheidung vom 21.3.2000 ausdrücklich bestätigt.

Gelegentliche Beanstandungen
Deutsche Auto-Urlauber sind in der Vergangenheit gelegentlich im Ausland beanstandet worden, wenn sie mit ihrem alten Führerschein in eine Polizeikontrolle gerieten. Denn die ausländische Polizei kennt oft die genaue Rechtslage nicht und verlangt manchmal den 1999 eingeführten neuen EU-Führerschein im Scheckkartenformat.

Sollte ein älterer Führerschein bei einer Verkehrskontrolle nicht akzeptiert werden, wird man häufig ums Zahlen (wenn möglich unter Vorbehalt oder als Sicherheitsleistung) kaum herumkommen, da die Polizei den Betroffenen zwecks Eintreibung des Bußgeldes am Weiterfahren hindern oder eine Sicherheitsleistung verlangen kann. Aus dem Strafzettel sollten aber sowohl der bezahlte Betrag, als auch der Zahlungsgrund zu ersehen sein. Wer über eine Rechtsschutzversicherung verfügt, kann versuchen, den Bescheid mit Hilfe eines ausländischen Anwalts anzufechten, um so u. U. sein Geld zurückzubekommen.

Wer jedoch unbedingt von vorneherein etwaigen Problemen aus dem Weg gehen möchte, kann seinen alten Führerschein gegen das neue EU-Dokument umtauschen. Dieser Verwaltungsvorgang kostet EUR 24,--. Die Wartezeit beträgt je nach Wohnort des Antragstellers zwischen einer und sechs Wochen. Diese Maßnahme empfiehlt sich vor allem dann, wenn der Betroffene häufig ins Ausland fährt, der vorhandene Führerschein mit einem alten Foto versehen ist oder Eintragungen nicht mehr gut lesbar sind.


Im übrigen ist darauf hinzuweisen, daß die alten deutschen Führerscheine nach wie vor auch in allen anderen Ländern der Europäischen Union gültig bleiben. Nach der Führerscheinrichtlinie 91/439/EWG müssen diese Dokumente in sämtlichen EU-Staaten weiterhin anerkannt werden. Dies hat die EU-Kommission mit Entscheidung vom 21.3.2000 ausdrücklich bestätigt.

Entscheidung der Kommission vom 21. März 2000
über Äquivalenzen zwischen bestimmten Klassen von Führerscheinen(Bekanntgegeben unter Aktenzeichen K(1999) 511)
(2000/275/EG)
Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften hat folgende Entscheidung erlassen:
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, Artikel 1
gestützt auf die Richtlinie 91/439/EWG des Rates vom 29. Juli 1991 über den Führerschein( 1 ), zuletzt geändert durch die Richtlinie 97/26/EG( 2 ), insbesondere auf die Artikel 1 Absatz 2 und 10 Absatz 1,

in Erwägung nachstehender Gründe:
(1) Gemäß dieser Richtlinie werden die von den Mitgliedstaaten ausgestellten Führerscheine, einschließlich der vor der Umsetzung dieser Richtlinie in einzelstaatliches Recht ausgestellten Führerscheine, gegenseitig anerkannt.

2) Der Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung von Führerscheinen umfaßt die volle Anerkennung aller einem Führerscheininhaber im Einklang mit den zum Zeitpunkt der Erteilung geltenden einzelstaatlichen Bestimmungen erteilten Fahrerlaubnisse.

Kindersitze
Gemäß Italienischer Straßenverkehrsordnung müssen jene Passagiere, die das 12. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, bzw. die kleiner als 150 cm sind, mit einem Rückhaltesystem gesichert sein, das ihrer Statur und ihrem Gewicht angepasst ist. In diesem Sinn unterscheiden die europäischen Normen vier Gruppen von Sicherheitssitzen und -kissen, wobei für jede dieser Gruppen auch die geeignete Position im Wagen vorgesehen ist:

Gruppe 0: 0 – 10 kg / 0 bis 9 Monate

Gruppe 0+: - 13 kg. Dieser Typus von Kindersitzen bietet einen höheren Schutz am Kopf und an den Beinen gegenüber dem Typ 0.
Falls das betreffende Fahrzeug nicht über einen Airbag am Beifahrersitz verfügt oder dieser ausgeschaltet werden kann, können Kindersitze der Typen 0 und 0+ am vorderen Beifahrersitz gegen die Fahrtrichtung montiert werden.

Gruppe 1: 9 – 18 kg / 9 Monate bis 4-5 Jahre. Sie werden in Fahrtrichtung auf dem Rücksitz montiert und mit dem Sicherheitsgurt des Fahrzeugs befestigt (Dreipunktgurt).

Gruppe 2: 15 – 25 kg / 4 bis 6 Jahre. Hierbei handelt es sich um Kissen mit Armlehnen oder Kindersitzen, die auf den Rücksitzen in Fahrtrichtung angebracht und mit dem Sicherheitsgurt des Fahrzeugs gesichert werden müssen.

Gruppe 3: 22 – 36 kg / 6 bis 12 Jahre. Kissen ohne Armlehnen, die an den Rücksitzen anwendbar sind, um die Körpergröße des Kindes beim Sitzen zu erhöhen, damit es den Sicherheitsgurt anschnallen kann.

Gruppe 1, 2 und 3: Nur wenn kein Airbag vorhanden ist, kann man die Sicherheitsvorrichtungen auch am vorderen Beifahrersitz - in Fahrtrichtung - benutzen. Von Gesetzes wegen können die Kindersitze der Gruppen 1, 2 und 3 an jedem Sessel des Fahrzeugs befestigt werden, jedoch ist die Anwendung am vorderen Beifahrersitz in Anwesenheit eines Airbags, anders als bei den Gruppen 0 und 0+ (absolutes Verbot in Präsenz eines Beifahrerairbags) nicht ratsam, zumal ein Airbag eine mögliche Gefahr für das Kind darstellt. Aus diesem Grunde ist es angebracht, den Kindersitz auf dem Rücksitz zu positionieren, weil dieser, im Falle eines frontalen Aufpralls, generell besser geschützt ist.

Es ist nicht gestattet, Kinder ohne solche Sicherheitsvorrichtungen auf den Vordersitz zu setzen; auch nicht im Arm eines Erwachsenen.
Im Beisein eines Passagiers von mindestens 16 Jahren können Kinder unter 3 Jahren auch ohne Rückhaltevorrichtung auf dem Rücksitz Platz nehmen.
Kinder unter 12 Jahren, die größer als 1,50 m sind, müssen sich mit dem normalen Sicherheitsgurt des Wagen anschnallen. Umgekehrt ist für Kinder, die älter als 12 Jahre sind, aber kleiner als 150 cm, der Kindersitz nicht vorgeschrieben, auch wenn er auf jeden Fall ratsam ist.
Bei Nichtbeachtung sind Verwaltungs-strafen zwischen 68,25 und 275,10 € vorgesehen, sowie der Abzug von 5 Führerscheinpunkten.

Neue Masche von Dieben an Raststätten der Brennerautobahn
Achtung an Rastanlagen !

Die Tricks sind simpel, aber erfolgreich: Sie wollen auf Ihrer Reise in Italien nach einer Pause wieder in Ihr Auto steigen, öffnen die Fahrertür, um einzusteigen, in diesem Augenblick werden Sie von hinten mit "Hallo" oder "Mister" angesprochen, wenn Sie nicht reagieren, tippt man Ihnen auf die Schulter, in diesem Augenblick drehen Sie sich wahrscheinlich um. Diese Sekunden reichen, dass eine zweite Person die Beifahrertür öffnet und ein Teil des Gepäcks vom Beifahrersitz oder dahinter (bei einem Viertürer) stiehlt! Die Tür wird nur angelehnt, damit man nicht das Zuknallen hört. Die Diebe, nach Aussagen der Polizei meist Sinti, Roma und Albaner, sind schnell verschwunden. Sie haben es angeblich nur auf Geld und Wertsachen abgesehen. Andere Touristen, die in der Nähe stehen, werden nichts unternehmen. Ihr Eigentum ist verschwunden.

Auf den meisten Ratsstätten finden Sie Warnschilder, sich nicht auf Fremde einzulassen, doch gerade auf den renovierten Ratsstätten Paganella Est und Ovest, kurz vor Trento (Trient), fehlen diese Schilder. Da diese renovierten Raststätten einen besonders ordentlichen Eindruck machen, ist man dort vielleicht auch etwas unvorsichtiger und leichtgläubiger, das scheinen die Banden auszunutzen.

Deshalb gilt auf allen Raststätten und Parkplätzen: alles Wertvolle in den Kofferraum, keine Hand- oder Aktentaschen auf den Beifahrersitz, sondern nur so verstauen, dass man diese nicht von außen sieht. Beim Einsteigen auf keinen Fall ansprechen lassen, und falls Sie sich doch umdrehen wollen, vorher das Auto wieder verschließen, oder rasch einsteigen und dann die Türen von innen verschließen. Sollte es dennoch zu einem Dienstahl oder Raub kommen, so unternehmen Sie nichts auf eigene Faust gegen die Täter, Sie ziehen den kürzeren, denn sie sind zu Gewalt bereit. Rufen Sie auf Ihrem Handy nur 113 an (ohne Vorwahl) und verlangen Sie auf Deutsch die Polizei, sie kommt umgehend.

Die Diebe fragen entweder, ob Sie sie mitnehmen können oder wollen Ihnen etwas anbieten, wenn Ihnen das passiert, besondere Vorsicht.

Achten Sie insbesondere bei der Anreise zum Gardasee auf die Rastanlage Paganella. Selbst beim Webmaster Nic von Gardasee.Info hat man schon versucht (aber es nicht geschafft) das Auto zu öffnen während er in Restaurant war.

Die Diebe fragen entweder, ob Sie sie mitnehmen können oder wollen Ihnen etwas anbieten, wenn Ihnen das passiert, besondere Vorsicht.

Wenn Sie unserer Ratschläge beachten, kann Ihnen eigentlich nichts passieren. Wer nicht besonders vorsichtig ist, kann auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz oder sonst wo auf der Welt bestohlen werden, es handelt sich also nicht um ein italienisches Phänomen.